Mehr gutes Geld für sehr gute Arbeit

(pm) Ende Oktober hat die Gehaltstarifrunde für die Beschäftigten von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle begonnen. ver.di fordert eine Gehaltserhöhung um zwei bis fünf Prozent sowie einen sozialen Sockelbetrag von 200 bis 300 Euro. „Es ist dringend nötig, die niedrigen Gehälter überdurchschnittlich zu erhöhen. Die drastisch gestiegenen Preise für Mieten, Lebensmittel und Energie treffen besonders Familien mit niedrigen Einkommen“, sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Auch für die freien Mitarbeiter will ver.di deutlich höhere Honorare erreichen. Sie übernähmen, so Werneke, immer mehr Aufgaben für die guten Radio- und Fernsehprogramme, ohne dass sie in vielen Fällen auch mehr Honorar dafür bekämen. Deshalb sei auch für sie „gutes Geld für sehr gute Arbeit“ das Ziel der aktuellen Tarifrunde.

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