Amerikas neuer Superheld

Nur ganz selten wird von einem frisch gewählten Politiker so viel ewartet und erhofft, wie das bei Barack Obama der Fall ist. Innenpolitisch erwarten sich die Wähler in den USA finanzielle Entlastungen, mehr staatliche Fürsorge in der Kranken- und Rentenversicherung, die Konsolidierung des Staatshaushalts, eine liberalere Gesetzgebung und viele andere Dinge mehr.

Außenpolitisch soll Obama für einen Dialog auf Augenhöhe mit anderen Staaten stehen, er soll das US-Militär aus dem Irak (und auch aus Afghanistan) zurück holen, er soll den Dialog im Nahen Osten intensivieren, er soll die Interessen und Standpunkte befreundeter Staaten mehr berücksichtigen und ansonsten all die Fehler wett machen, die sein Amtsvorgänger so gemacht hat.

Einmal abgesehen davon, dass viele dieser Aufgaben einander ausschließen: In allererster Linie wird Obama ein Präsident der Amerikaner sein. Wenn die europäische Politik heute glaubt, dass Obama zu Gunsten europäischer Interessen amerikanische Bedürfnisse zurückstellt, der träumt noch gut.

Obama wird genauso konsequent wie die meisten seiner Vorgänger im Amt amerikanische Interessen durchsetzen. Er wird dies vielleicht geschickter und charmanter verpacken – aber er wird es tun.

Es bleibt abzuwarten, wann Europa aus seinem Obama-Rausch erwacht und die politische Realität wahrnimmt.

Eine Antwort

  1. Naja, da das hier nur ein Test ist, mache ich mir auch keine Gedanken um einen vernünftigen Text.

    Tralala

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